blue:solution übergibt Spende

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Etwas Gutes tun und andere am wirtschaftlichen Erfolg teilhaben lassen – das ist uns als bundesweit aktives Softwareunternehmen wichtig. Deshalb überreichen wir in jedem Jahr einer auserwählten gemeinnützigen Organisation eine Spende. In diesem Jahr erreicht unsere Spende in Höhe von 2.000 Euro die Organisation „Bunter Kreis Münsterland e.V.“. Damit entscheiden wir uns gegen den Versand von Weihnachtspost. Die dafür aufgewendete Investition möchten wir lieber einem regionalen und gemeinnützigen Projekt zugutekommen lassen. In direkter Nachbarschaft zu uns hat der Bunte Kreis seinen Standort im Mathias Spital Rheine. Im Rahmen der Spendenübergabe sprachen wir als blue:blog-Redaktion mit Dr. Hans-Georg Hoffmann, Facharzt für Kinderheilkunde im Mathias-Spital Rheine, und Kinderkrankenschwester Petra Vos, die als Case-Managerin für die Organisation arbeitet.

An wen richtet sich das Angebot des „Bunten Kreises“?

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Petra Vos - Bunter Kreis

Casemanagerin Petra Vos vom “Bunten Kreis” Münsterland e.V.

Petra Vos: Unsere sozialmedizinische Nachsorge richtet sich an Familien, die ein chronisch- oder schwerkrankes sowie früh- oder risikogeborenes Kind haben.
Dr. Hans-Georg Hoffmann: Der Kontakt wird zeitnah aufgebaut, gerade dann, wenn ein Kind zu früh geboren wird oder schon im Mutterleib deutlich wird, dass das Kind schwer erkrankt zur Welt kommen wird. Der Kontakt im Mathias Spital ist dann sehr eng. Und wir merken eben auch, wer eine solche Nachsorgebegleitung braucht. Allerdings ist alles freiwillig, der „Bunte Kreis“ ist kein Muss.

Was bewirkt unsere Spende von blue:solution? Wem kommt sie zugute?

Dr. Hans-Georg Hoffmann: Wir freuen uns sehr über diese hohe Spende. Sie wird unmittelbar in die Arbeit hier vor Ort fließen. Familien, die hierher zu ins Mathias Spital kommen und Hilfe brauchen, werden diese finanzielle Unterstützung indirekt spüren.
Petra Vos: Hier in Rheine sind wir vier Case-Managerinnen. In Einzelfällen kann die Unterstützung einer sozialmedizinischen Nachsorge fast ein Jahr dauern. In der Regel begleiten wir Familien ca. drei Monate, bis der Alltag wieder in geregelten Bahnen verläuft und wir das Gefühl haben, dass die Eltern unsere Hilfe nicht mehr benötigen. Diese enge Betreuung wird individuell auf den Einzelfall abgestimmt.

Wie sieht eine solche Nachsorgebegleitung aus? 

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Dr. Hans-Georg Hoffmann

Dr. Hans-Georg Hoffmann vom Mathias-Spital Rheine

Petra Vos: Wenn Eltern erfahren, dass ihr Kind schwerkrank oder behindert sein wird oder ist, bricht eine Welt zusammen. Sie sind häufig wie gelähmt, die alltäglichen Dinge erscheinen plötzlich wie eine schwere Last. Die seelische und körperliche Belastung ist enorm. Da ist die Organisation wie ein Lichtblick am anderen Ende des dunklen Tunnels. Wir beraten, unterstützen und begleiten die Familien in vielfältiger Hinsicht. Beispielsweise im Umgang mit Behörden, hier helfen wir beim Ausfüllen von Anträgen. Dazu unterstützen wir unter anderem bei der Anmeldung zur Frühförderungen oder bei der Erstellung eines Wochenkalenders. Ebenso helfen wir bei sozialrechtlichen Fragen wie beispielsweise Pflegeeinstufungen oder Beantragung eines Schwerbehindertenausweises. Unsere regelmäßigen Besuche sind eine wichtige Stütze, sie geben Sicherheit und nehmen Ängste.
Dr. Hans-Georg Hoffmann: Wir verfügen über eine engmaschiges Netzwerk an Psychologen und Sozialarbeitern, die sich mit den Case-Managerinnen, die ausgebildete Kinderkrankenschwestern sind, abstimmen. So können wir individuell auf den Bedarf reagieren und bieten somit eine auf jede Lebenslage abgestimmte Unterstützung. Für die Eltern geht es häufig auch darum, die Krankheit ihres Kindes zu verstehen.
Petra Vos: Auch die Geschwisterkinder begleiten wir in dem Prozess. Für sie ist es ja oft nicht leicht, ein schwerkrankes oder behindertes Geschwisterchen zu bekommen. Plötzlich dreht sich die ganze Welt um den Neuankömmling, der selbstverständlich mehr Zuwendung braucht, als ein gesundes Kind. Dann müssen die Geschwister zurückstecken und das birgt auch Konflikte. Dabei begleiten wir die Eltern, damit sie die Balance finden – in jeder Hinsicht.

Infobox:

Logo Bunter Kreis

Kraftspender „Bunter Kreis Münsterland e.V.“

Der „Bunte Kreis Münsterland e.V.“ hat neben dem Mathias-Spital noch Standorte in der Christopherus Klinik GmbH in Coesfeld sowie im St. Fransikus-Hospital und im Universitätsklinikum in Münster. Gegründet wurde die gemeinnützige Organisation 1992 in Augsburg und hat mittlerweile auch in anderen Regionen Nachsorgeangebote aufgebaut. In Rheine startet in der Vorweihnachtszeit eine Spendenaktion: Ein für 15 Euro käuflich erworbenes Los – das Geld fließt in die Arbeit vor Ort –  nimmt an einer Verlosung teil. Weitere Informationen gibt es im Mathias-Spital, Frankenburgstr. 31, Rheine, Tel.: 05971-421749 oder im Internet: http://www.bunter-kreis-muensterland.de

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