Cloudcomputing ist heute in aller Munde: Daten und Programme werden in externen Rechenzentren auf riesigen Servern gespeichert. Jederzeit und von jedem Ort aus können Anwender auf Programme und Daten zugreifen. Aber das Cloudcomputing ist mit vielen Vorbehalten verknüpft. Insbesondere die Datensicherheit lässt bei vielen Menschen Zweifel aufkommen. Doch ist die festinstallierte Software sicherer als die Software in der Cloud? Die blue:blog-Redaktion beleuchtet das Cloudcomputing einmal ganz genau.

Hohe Sicherheitsstandards

Viele Unternehmen sind im Glauben, dass ihre Heimcomputer sicher sind. Doch sind sie das wirklich? Kann sich niemand von außen auf den Rechner hacken? Ist die Sicherheitssoftware immer auf dem aktuellsten Stand? Seien Sie ehrlich! Häufig wird hier an der falschen Stelle gespart und nicht mit hochwertigen Sicherheitsprogrammen entsprechende Vorkehrungen getroffen. Sensible Unternehmensdaten sind nicht selten dem Zugriff von Außen ausgesetzt. Wer sich für eine Onlinelösung entscheidet und seine Daten in den deutschen Rechenzentren sichert, kann sich auf hohe Sicherheitsstandards verlassen. Täglich werden Datensicherungen vorgenommen; 24 Stunden an 365 Tage im Jahr sorgen Spezialisten für ein hohes Maß an Sicherheit. Private Clouds werden sogar nur für den jeweiligen Anwender angelegt. Auf diesen Server hat nur „dieser“ Anwender alleine Zugriff.

Vor Feuer und Wasser geschützt

Machen sich Unternehmen Gedanken darüber, was mit Daten passiert, wenn Feuer oder Wasser dem Unternehmen schaden? Bricht ein Brand im Unternehmen aus und Computer werden vernichtet, sind auch alle kostbaren Daten verschwunden. In einer Cloud wären diese vor Feuer-, Wasser- oder Geräteschäden geschützt. Unternehmer könnten von einem anderen Ort aus auf die wichtigen Daten zugreifen, das „Geschäft“ könnte weiterlaufen, während Gebäude wieder aufgebaut werden würden – Einnahmen wären in einer solchen Phase gesichert.

Mit Updates auf dem aktuellsten Stand

Wie up-to-date sind Unternehmenssysteme? Sind Unternehmer in der Sache akribisch und haben ihre Systeme immer auf dem neuesten Stand, um optimal arbeiten zu können? Eine Software, die sich in einer Cloud befindet, ist immer auf dem aktuellsten Stand. Updates werden völlig automatisch gefahren, der Anwender kann sich auf die optimalsten Funktionen verlassen und muss nicht selber aktiv werden. Natürlich kostet Cloudcomputing Geld. Das ist der Preis, den Unternehmen für Sicherheit und Zuverlässigkeit zahlen müssen. Hier bleibt abzuwägen, ob die monatlichen Cloudkosten im Vergleich zu festinstallierten Softwarelösungen höher liegen. Aber auch bei lokalen Lösungen sollten Kosten für Sicherheit und Updates nicht unterschätzt werden.

Flexibel bleiben

Mit den monatlichen Kosten erkaufen sich Anwender aber auch die Möglichkeit, jederzeit und von allen Orten dieser Welt auf Unternehmensdaten zugreifen zu können. Wer seine gewohnte Softwareumgebung umfangreich nutzen möchte, trifft mit Cloudcomputing eine gute Entscheidung. Als Unternehmer bleiben Sie somit flexibel. Und wer immer noch Vorbehalte hat, der wird erstaunt sein, wie häufig er heute schon Cloudcomputing nutzt: E-Mail-Fächer á la gmx und Co befinden sich übrigens auch in Clouds.

2017-08-24T12:23:23+00:00