Mit einem ISTQB-Zertifikat hat Marc Grobecker seiner Tätigkeit im Bereich Quality of Service  nun einen ganz professionellen Anstrich verpasst. Das International Software Testing Qualifications Board standardisiert die Ausbildung zum Softwaretester und gibt somit einen theoretischen Rahmen vor. Was vielleicht im unternehmerischen Alltag eines Softwareentwicklers eher eine „aus dem Bauch heraus“-Tätigkeit war, ist damit nun fundiert und gibt Sicherheit – für alle Seiten. Wer sich für eine Zertifizierung entscheidet, „bekommt nichts geschenkt“, betont Marc Grobecker, der bei blue:solution gemeinsam mit Thomas Lehmann auf Fehlersuche in den Softwareprodukten geht.

Viel neues Wissen im Gepäck

Marc Grobecker freut sich über sein ISTQB-Zertifikat. (Bildrechte: blue:solution software GmbH)

Bereits vor den drei Seminartagen erhielten die Teilnehmer ein Buch zum Thema. Hieß für Marc Grobecker schon im Vorfeld: weg mit der Unterhaltungsliteratur, her mit den Grundlagen des Softwaretestens. Auch in den drei Tagen in Düsseldorf gab es kaum Zeit zum Durchatmen: Tagsüber gab es Vorträge des Seminarleiters über die Grundlagen des Softwaretestens, über das Testen im Softwarelebenszyklus, zum Statischen Test, Testentwurfverfahren, Testmanagement und über Testwerkzeuge, abends hieß es büffeln für die anstehende Prüfung. Diese hatte es in sich: 40 Fragen im Multiple-Choice-Verfahren galt es richtig zu beantworten. Dann hieß es: Abwarten! Am Ende die Erleichterung: „Bestanden!“. Und natürlich ganz viel Wissen mit zurück an den Arbeitsplatz nehmen. Im Gepäck auch der Vorschlag für eine zusätzliche Automatisierungssoftware, die im Alltag eine Menge Zeit spart. Aber trotz aller technischen Möglichkeiten, darf auch der Fehlerspürsinn eines Softwaretesters nicht fehlen. „Denn es ist nicht einfach, das ‚Klicken‘ des Anwenders abzubilden“, sagt Marc Grobecker.

2017-06-29T14:24:35+00:00